Budapest
Die Donau ist der Puls der Stadt, und Budapest schwingt in einem Rhythmus von Geist, Schönheit und Charme. Wen sollte das wundern? Die ungarische Hauptstadt liegt wunderbar beiderseits des mächtigen Donaustroms gelegen, mit einem Panoramablick, wie er in Europa seinesgleichen sucht. Ein breiter Strom, die Donau, teilt die Zwei- Millionen- Metropole in das bergige Buda und das flache Pest , und

das Donau- Panorama wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.
Zu Recht, wie jeder Besucher bei diesem Anblick zugeben muss. Lassen Sie die zauberhafte Aussicht vom Schlossberg im Stadtteil Buda auf sich wirken. Jeden Abend erleben Sie auf diesem Berg, wie die Sonne die Türme des Parlaments und die Kettenbrücke in ein goldenes Licht taucht. Ihr Widerschein auf der spiegelnden Oberfläche der Donau, dahinter die blinkenden Lichter des Stadtteils Pest... da hält man mit ehrfürchtigem Schauder den Atem an.
Auf dem Schlossberg reiht sich ein Baujuwel an das andere: die neugotische Matthiaskirche mit dem liebevoll restaurierten Königspalast, in dem die Nationalgalerie und wertvolle Kunstwerke untergebracht sind, die fünftürmige Fischereibastei , die dem Ganzen einen krönenden Abschluss gibt.
Vor allem in der Nacht, wenn sich die Lichter der Brücken im Fluss spiegeln, verleihen sie der Stadt ihr unvergleichliches Flair. In elegantem Schwung überspannen Budapests Brücken die Donau und jede einzelne weiß ihre eigene Geschichte zu erzählen. 1849 wurde die Kettenbrücke (Széchenyi lánchíd) eröffnet. Diese ist die älteste und unbestreitbar prachtvollste der fünf Brücken im Zentrum. Als zweite wurde die Margaretenbrücke errichtet (1872-1876), danach die Freiheitsbrücke (1894-1896). Erzählenswert ist vor allem die Geschichte der Elisabethbrücke. Sie wurde 1903 fertig gestellt und bis 1926 die weltweit längste Brücke dieser Art. Alle Brücken wurden nach der Zerstörung im zweiten Weltkrieg rekonstruiert, es handelt sich um exzellente Rekonstruktionen. Als letztes entstand 1961-1964 auf den alten Brückenpfeiler der Elisabethbrücke ein modernes Bauwerk. Die Elisabethbrücke trägt ihren Namen nach der von den Ungarn heiß geliebten "Sissi" , Gemahlin von Kaiser Franz Joseph I. Als letzte vervollständigt die Petöfibrücke ( Petöfi híd) , benannt nach dem ungarischen Nationaldichter, im Süden die äußere Ringstrasse. Ihr stromlinienförmiges Design stammt aus den 30er Jahren.
Der im 13. Jahrhundert erbaute und 500 Jahre später barockisierte KÖNIGSPALAST (Szent Györ Platz) war 700 Jahre lang Wohnsitz der ungarischen Könige . Heute beherbergt er die frequentiertesten Museen und Galerien der Hauptstadt. Die Matthiaskirche (Szentháromság- Platz), deren Grundstein vor mehr als 700 Jahren gelegt wurde, war Schauplatz von Krönungen und königlichen Hochzeiten . Bei ihrer neugotischen Umgestaltung vor knapp 100 Jahren wirkten namhafte Künstler mit. Heute finden vom Frühjahr bis zum Herbst auch regelmäßig Konzerte statt, in der Krypta gibt es eine kirchengeschichtliche Schatzkammer mit steinernen Relikten, Ritterzeugnissen, Reliquien und Krönungsdokumenten. Von der neoromanischen Fischereibastei (Szentháromság- Platz), die um die Jahrhundertwende auf den Mauern einer mittelalterlichen Befestigungsanlage gebaut wurde, hat man einen herrlichen Blick auf die Stadt.
Die "heilige Krone" , ist heute zusammen mit anderen Krönungsinsignien im Ungarischen Nationalmuseum in Budapest ausgestellt (Matthiaskirche). Sie ist ein Meisterwerk der Goldschmiedekunst. In der Geschichte Ungarns spielte sie eine besondere Rolle, denn das Gesetz erkannte nur denjenigen als ungarischen König an, der mit dieser Krone gekrönt wurde. So hatte die ungarische heilige Krone im Laufe der Jahrhunderte abenteuerliche Prüfungen zu bestehen, sie wurde gestohlen und vergraben, es wurde um sie gekämpft, und zum Ende des Zweiten Weltkrieges fiel sie den Amerikanern in die Hände. Im Jahre 1977 fand sie schließlich aus Fort Knox ihren Weg nach Ungarn zurück.
Ein Spaziergang durch das ruhige Buda mit seinen Sehenswürdigkeiten findet eine ideale Fortsetzung in einem Streifzug durch das pulsierende Pest (flache Seite) . In der prächtigen Váci-utca (Straße) häufen sich die eleganten Läden nebeneinander. Bürogebäude, Einkaufszentren und Supermärkte stehen hier in bester Eintracht mit der eleganten Stefanskirche und dem quirligen Heldenplatz , an dem das neoklassizistische Museum der Schönen Künste liegt.
Vom Platz neben der berühmten Bummel- und Einkaufsstraße, der Váci Straße, fährt die 1896 erbaute erste Untergrundbahn Europas ab, welche die City heute noch mit den Palästen der Andrássy Straße, der Neurenaissance Oper, dem Millenniumsdenkmal am Heldenplatz, dem Museum der Schönen Künste, der Kunsthalle und dem Stadtpark verbindet.
Ungarn wartet zu jeder Jahreszeit mit aufregenden Programmen auf. Vom Frühlingsfestival über das Opernfestival Budapest , das schon legendäre Formel- 1 Rennen am Hungaro Ring und die kostümierten Burgspiele , Aufführungen auf den Freilichtbühnen im Sommer bis zu den Weinfestivals im Herbst und den Konzertprogrammen im Winter. Budapest ist die Stadt der Festivals, der Konferenzen, der Museen, des Balletts, der Kultur- und Naturwerte und eine berühmte Bäderstadt.
Eine wunderbare Möglichkeit, Ihren Aufenthalt in der Kur-Hauptstadt Budapest zu krönen, ist ein geruhsamer Besuch in einem der vielen Thermalbäder der Stadt. Schon die Römer wussten um die wohltuenden Wirkungen der heißen Quellen, die hier entspringen. Aber erst während der Türkenbesatzung im 16. und 17. Jahrhundert wurde das Thermalbad zu einem echten Bestandteil der Badekultur. Einige dieser Bäder sind noch heute in Betrieb, etwa das Király, das Rudas oder das Rács. Kuranstalten gibt es aber auch aus jüngerer Zeit, etwa die wunderschönen Jugendstilbäder im Luxushotel Gellèrt oder das geradezu feudale Szèchenyi- Bad im Stadtpark. Überall in Ungarn gibt es Thermalquellen, über 500 an der Zahl. Sie finden sie in Héviz, Bük, Balf, Gyula und Hajdùszoboszlò.
Was immer der Tag bietet, halten Sie sich bereit für die Nacht: die Oper, Konzerte im Vigadó-Saal, Theater, Ballett, Casinos, Sie haben die Qual der Wahl.
Nur eine halbe Stunde nördlich von Budapest befindet sich das so genannte Donauknie (Dunakanyar), wo die Donau Ihren Lauf plötzlich wendet. Hier liegt die zauberhafte Stadt Szentendré mit ihren unversehrt erhaltenen Barockgebäuden und ihren lebhaften, pastellenen Farben. Ein Gesamtkunstwerk, das viele Maler, Bildhauer und Dichter zu ihrem Wohnort erwählen. Stromaufwärts liegt das kontrastreiche Visegrád . Einst mittelalterlicher Königssitz, spürt man noch heute die geschichtsträchtige Atmosphäre im restaurierten Schloss der Könige von Anjou. Sogar noch verlockender ist ein Abstecher zu der Ruine, die über den sanft zur Donau abfallenden Hängen thront. Und wer nach Szentendre und Visegrád noch Spielraum für seine Phantasie besitzt, kann nach Esztergom weiterfahren. Diese Hauptstadt der katholischen Kirchen Ungarns wird gekrönt von einer mächtigen Basilika aus dem 19. Jahrhundert. Die goldenen Sanktuaria, die zu den wertvollsten Schätzen Ungarns gehören, reichen weit über 1.000 Jahre zurück.
Das jährliche Formel 1 Grand Prix Rennen in Budapest findet auf dem Hungaroring statt. Auch im Jahr 2002 war das Rennen um den "Großen Preis von Ungarn" ein voller Erfolg. Der Grand Prix bekam sogar den Preis für den besten Veranstalter 2002 von der FIA verliehen. In diesem Jahr wurde die Strecke noch einmal umgebaut. Neben der Verlängerung der Start/ Ziel Geraden wurde u.a. auch eine neue Tribüne errichtet. Sie können auf den Seiten von Hungaroinfo.com ihr Ticket bequem online bestellen.
Bald erfahren auch Sie, warum man zu träumen beginnt, wenn man an Budapest denkt Sie, die 2,1 Millionen Budapester und die ganze Welt.
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